Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den unspezifischen Reiztherapien. Dem Patienten wird ein wenig Venenblut entnommen und reinjiziert. Das eigene reinjizierte Blut wird, durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers,  als fremd eingestuft. Durch diesen herbeigeführten Reiz wird das gesamte System stimuliert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und der Heilungsprozess eingeleitet. Die Re-Injektion zur Immunmodulation erfolgt in den Gesäßmuskel.

Alternativ zur klassischen Eigenbluttherapie besteht die Möglichkeit der Erstellung von Eigenblutnosoden.  Für die Herstellung der Eigenblutnosode benötigt man nur einen Tropfen Blut, der durch „piksen“ in einen Finger oder dem Ohr entnommen wird. Das gewonnene kapillare Blut wird in einer naturheilkundlichen, spezialisierten Apotheke aufbereitet und eine bis vier Eigenblutnosoden erstellt. Die gewonnene Eigenblutnosode(n) werden als Tropfen verdünnt eingeommen. Diese spezielle Form der Eigenbluttherapie ist besonders für Kinder geeignet.

Mit einer Eigenblutbehandlung wird eine Immunstimulation angeregt bei:

  • chronischen Erkrankungen
  • Allergien
  • Hautkrankheiten
  • Abwehrschwäche
  • rheumatischem Formenkreis